Gemeinschaftstunden

Gemeinschaftstunden

Gemeinschaftstunden sind persönliche Arbeitsleistungen die jeder Pächter des Kleingartenvereins für die Erhaltung der Gemeinschaftsanlagen der KGA aufbringt. Hierzu zählen verschiedene Tätigkeiten die der Verein aufbringen muss.

Die Grundlage hierfür ergibt sich aus dem abgeschlossenen Pachtvertrag und der gültigen Satzung des Vereins und wird üblicherweise in jedem KGV geleistet. Gemeinschaftstunden sind für jeden Pächter im Verein Pflichtleistungen, unabhängig von der Anzahl der Parzellen die er im Verein gepachtet hat. Mitglieder ohne Pachtvertrag sind hiervon befreit sowie sogenannte Ehepartner oder Zweitpächter die im selbigen Pachtvertrag eingebunden sind, für deren Parzelle schon die Pflichtstunden geleistet werden. Die Gemeinschaftsstunden können auch von Vertretern geleistet werden sofern es sich um Angehörige des Pächters handelt.

Die Dauer der Gemeinschaftsstunden und die Höhe des Ersatzbeitrages wird bei der Mitgliederversammlung beschlossen, derzeit sind ab 2017 6 Arbeitsstunden oder pro nichtgeleistete Stunde 20,00 € dafür vorgesehen.

Die Gemeinschaftstunden im Rahmen der beschlossenen Vorgaben unterliegen nicht der Einkommensteuer und sozialversicherungspflichtigen Abgaben. Teilnehmer an den Gemeinschaftstunden sind über den Verein unfallversichert und müssen diese im Arbeitsbuch des Aufbauleiters ihre Arbeitsleistung quittieren lassen.

Die Termine für die Gemeinschaftsstunden werden in der Regel Samstags vormittags durchgeführt und sind per Aushang für die jeweiligen Parzellen vorgegeben. (Pflichttermine)

Sollte die Warhnehmung der Termine nicht möglich sein, kann mit der Aufbauleitung ein Ausweichtermin vereinbart werden, dies gilt ebenso für die Folgetermine der Gemeinschaftsstunden. Alternativ kann eine Vertretung die Gemeinschaftstunden ausführen.

Grundsätzlich kann wer aus gesundheitlichen Gründen oder wegen hohen Alters nicht in der Lage ist körperliche Tätigkeiten auszuführen nicht verpflichtet werden an den Terminen vorort zu sein. Hiefür wird eine Ersatzleistung in Form von Geldbeträgen erhoben. Aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatz kann eine generelle Freistellung nicht gestattet werden.

Für Gemeinschaftstunden die über die Pflichtstunden hinaus gehen wird eine Aufwandsentschädigung von 5,00 pro Stunde gezahlt. Diese werden als Gutschrift über die Jahresabrechnung gezahlt oder können für das kommende Jahr gutgeschrieben werden.

Alternativ zu den Pflichtterminen bietet der Verein im Rahmen eines Pflegevertrages und im Rahmen der beschlossenen Pflichtstunden die Möglichkeit zum Beispiel ein leerstehenden Garten zu pflegen in dem das Unkraut am Weg entfernt bzw. im Garten Wildwuchs beseitigt wird. Hierfür kann der Gartenfreund selbst bestimmen wann und wie er die Tätigkeit ausführt. Die Anlieger des Bienenweges habe gemeinsam beschlossen dort die Rasenkanten an den Wegen sauber zu halten.
Für Stunden die über die Pflichtstunden hinaus geleistet sind muss ein schriftlicher Nachweis des Aufwandes vorgelegt werden. Diese Pflichtstunden werden automatisch ohne Quittierung im Arbeitsbuch bei der Jahresabrechnung gutgeschrieben. Eine Kontrolle der Leistung erfolgt durch die Wegewarte im Laufe der Saison.